Das Hip-Hop-Archiv ARACU (Archivo de Rap y Hip Hop Cubano), wird mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur von Nordrhein-Westfalen und im Einvernehmen mit der Loeb Music Library der Universität Harvard aufgebaut.

 

Gegenwärtig befindet es sich in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium, Produkt der Zusammenarbeit mit den kubanischen Musikern und Produzenten Pablo Herrera Veitia und Malcoms Junco Duffay, beide anerkannte Autoren und Kenner des Bereichs kubanischer Rapmusik.

 

Das Archiv umfasst sämtliches aufzuspürendes audiovisuelles Material, plus Grafiken, Kunst und Literatur. Nichtsdestotrotz liegt sein Fokus auf dem oralen Zeugnis von Rapmusik, welches die unverfälschte Geschichte Kubas zwischen Revolution, Embargo und Spezieller Periode darstellt.

 

Eines unserer Hauptthemen innerhalb dieser einzigartigen und authentischen Überlieferung ist die Rolle der Frau in der kubanischer Rapmusik und der Gesellschaft der Insel.

 

In Anbetracht der gegenwärtigen Pandemie, welche den Zugang zu großen Bereichen des Landes noch immer unmöglich macht, wurde das Projekt auf Eis gelegt, bis es möglich ist, die notwendigen Exkursionen und Untersuchungen fortzusetzen.

 

In der Zwischenzeit haben wir unsere Präsenz mit der Website www.aracu.org und der Gründung eines nicht profitorientierten Vereins mit der Verpflichtung erweitert, eine würdige und tatkräftige Vertretung dieses umfassenden und wertvollen Kulturzeugnisses zu sein.